18. Berliner Indoor Rowing Open

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Am 13. Dezember wurden die 18. Berliner Indoor Rowing Open ausgetragen. Rund 350 Ruderer kamen dazu ins Landesleistungszentrum Rudern Berlin. Der Wettkampf wird, wie der Name schon vermuten lässt, nicht auf dem Wasser ausgetragen, sondern auf dem Ergometer. Die Maschinen messen die aufgebrachte Kraft der Athelten und errechnen virtuell eine zurückgelegte Strecke. Die Berliner Indoor Rowing Open sind Teil der Deutschen Indoor-Rowing Serie. Diese besteht aus insgesamt 5 Stationen. Die Gesamtsieger der Wettkampfserie qualifizieren sich für Die Weltmeisterschaft. Diese wird im März 2015 in Boston ausgetragen. Aber nicht nur Leistungssportler haben beim Wettkampf einen Platz, auch Hobbysportler sind herzlich willkommen. Ausgerichtet wurden die Berliner Indoor Rowing Open zum 18. mal vom Landesruderverband Berlin.

18. Berliner Indoor Rowing Open – Wettkampf in der Winterpause

Rudern ist ein Sport, der stark saisonabhängig ist. Bei winterlichen Temperaturen trauen sich nur die wenigsten Sportler noch auf das Wasser. In dieser Zeit schafft das Ergometer Abhilfe. Das Sportgerät empfindet die Bewegungen vom Rudern im Freien nach. Für die meisten Ruderer ist das Training am Ergometer eher eine ungeliebte Abwechslung in den kalten Jahreszeiten – ein Grund mehr aus dem Notwendigen etwas Schönes zu machen. Vor genau 18 Jahren riefen die Landesruderverbände aus Berlin und Essen daher einen Wettkampf am Ergometer ins Leben. Mittlerweile ist daraus eine ganze Serie entstanden. 5 Stationen gibt es insgesamt. Neben Berlin sind auch Frankfurt, Lübeck, Ludwigshafen und Essen Austragungsorte der Deutschen Indoor-Rowing Serie. Das ist dann eben nicht nur eintöniges Training, sondern hat auch einen sportlichen Anreiz. An der Serie dürfen aber nicht nur Leistungssportler teilnehmen. Auch Freizeitsportler sind startberechtigt. Bei den 18. Berliner Indoor Rowing Open gehen auch Ruderer an den Start, die das 70. Lebensjahr schon überschritten haben.

Bei den Berliner Indoor Rowing Open sind verschiedene Altersklassen startberechtigt
Bei den Berliner Indoor Rowing Open sind verschiedene Altersklassen startberechtigt

Indoor vs. Outdoor – große Unterschiede

Beim Training am Ergometer bleibt man zwar auch in der Saisonpause in Form, aber eigentlich gibt es zwischen Indoor- und Outdoor-Rudern gravierende Unterschiede. Ein Ergometer ist keinem Wind und keinen Wellen ausgesetzt, die Sportler müssen sich also nicht anstrengen die Balance zu halten. Daher ist beim Indoor-Rowing vor allem die Kraft entscheidend. Die Ergometer messen die aufgebrachten Bewegungen und errechnen so virtuell die zurückgelegte Strecke. Der Gegner sitzt beim Indoor-Rudern meistens direkt neben einem, das stellt auch noch einmal besondere Ansprüche an die Psyche der Athleten. Oft sind Sportler, die am Ergometer Bestzeiten abliefern, in der freien Natur nicht in der Spitzenklasse anzutreffen. Die Technik spielt am Ergometer nur eine untergeordnete Rolle.

Lust auf die Sportart Rudern? Dann schaut euch unseren Vereinscheck über den Ruderverein Berlin von 1878 an!

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