Abadá-Capoeira-Schule-Berlin

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Abadá Capoeira ist eine internationale Organisation. Gegründet wurde der Verein einst in Brasilien und hat weltweit über 45.000 Mitglieder. In Berlin hat die „Instrutora“ Esmeralda im Jahr 1999 eine Zweigstelle eröffnet. Auch wenn Capoeira erst einmal dem Tanzen ähnelt — in der Abadá-Capoeira-Schule-Berlin wird Wert darauf gelegt, dass die Sportart eine Kampfkunst ist. Außerdem Capoeira vereint unglaublich viele Aspekte. Tradition, Lebenseinstellung, Bewegung – es ist nicht nur eine Sportart, sondern eine Kultur. Weitere Informationen zur Sportart und zur Kultur gibt es in unserem Videobeitrag zu den ersten Deutschen Meisterschaften im Capoeira 2013, ausgerichtet von der Abadá-Capoeira-Schule-Berlin.

Abadá-Capoeira-Schule-Berlin – Brasilianische Kampfkunst im Herzen Kreuzbergs

Die Abadá-Capoeira-Schule-Berlin ist ein nicht-kommerzieller Sportverein aus Berlin. Ziel des Vereins ist es, die Verbreitung und Entwicklung der Kampfkunst Capoeira als brasilianisches Kulturgut weiter voranzutreiben. Zu den weiteren Aufgaben der Abadá-Capoeira-Schule-Berlin zählt unter anderen die soziale Integration der verschiedensten Gesellschaftsschichten im Verein. Der Hauptsitz von Abada Capoeira ist Rio de Janeiro. Gegründet wurde der Verein im Jahr 1988 und hat heute weltweit ca. 45.000 Mitglieder. Damit ist Abada Capoeira weltweit die größte Capoeira Vereinigung, die neben Berlin ihre Mitglieder in 46 Ländern hat. In der Abadá-Capoeira-Schule-Berlin gingen in den letzten Jahren die Mitgliederzahlen stetig nach oben. Vor allem Kampfsportbegeisterte Mitglieder konnte dieser Sportverein aus Berlin dazugewinnen. Dank der Trainerin „Instrutora“ Esmeralda lässt sich Capoeira hier sehr authentisch erlernen. Sie selbst hat sich die Kampfkunst vor vielen Jahren von Großmeistern in Brasilien beibringen lassen.

Capoeira – Kampfkunst trifft auf Akrobatik

Capoeira ist keine Sportart, sondern eine Kampfkunst, die in Brasilien ihre Wurzeln hat. Praktiziert und weiterentwickelt wurde die Kampfkunst damals von afrikanischen Sklaven während der Kolonialzeit in Brasilien. Während der vielen Jahrzehnte wurden neben den anfangs afrikanischen Elemente weitere Stilformen anderer Kampfkünste, wie zum Beispiel Wu Shu oder Jiu Jitsu, mit integriert. Capoeira ist in drei Ebenen aufgeteilt: der Musik, dem Kampf und der sogenannten „Roda“, auf deutsch Kreis, der den gesellschaftlichen Rahmen bildet in dem der Kampf ausgetragen wird. Capoeira ist eine sehr flexible Kampfkunst, bei der es viele hohe Dreh-, und eingesprungene Tritte gibt, die zum Teil auch Elemente der Sportart Akrobatik beinhalten. Musik ist ein wichtiger Teil der Kampfkunst – sie wird in einem endlos Rhythmus gespielt. Passend dazu werden Lieder aus der Sklaverei gesungen. Ausgetragen werden die Kämpfe in der Roda. Diese besteht aus Capoeiristas und Musikern, die nicht am Kampf beteiligt sind. Gekämpft wird Eins gegen Eins, allerdings wird beim Capoeira für ein Duell nicht das Wort Kampf verwendet, sondern der Begriff Spiel.

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