Die 5 unglücklichsten Momente der NHL-Geschichte

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Selbstredend zählen NHL-Profis mit zu den besten Athleten auf dem Planeten. Schließlich ist das Laufen auf Kufen die schnellste Art der Fortbewegung auf den eigenen Füßen. Die besten Spieler erreichen Spitzengeschwindigkeiten bis zu knapp 50 km/h. Dabei besteht immer die Gefahr von den Beinen geholt zu werden. Nebenbei gilt es ein Spielgerät zu kontrollieren, dessen Durchmesser nicht einmal zehn Zentimeter beträgt. Und gerade deshalb versetzen uns die Cracks der NHL mit zum Teil epischen Aktionen zum Staunen. Ab und an auch mit epischen Fehlern!

In der NHL-Historie gab es zahlreiche unglückliche Momente. Die Akteure würden diese am liebsten in den Archiven begraben sehen. Wir aber wollen euch die größten Patzer nicht vorenthalten. Hier sind die fünf schlimmsten Fails der NHL-Geschichte!

5. Ty Conklin patzt hinterm Tor

Die älteren Leser unter euch fragen sich sicher, warum Ty Conklin im ersten Spiel der Stanley-Cup-Finals gegen die Carolina Hurricanes überhaupt im Kasten stand. Nun, Conklin wurde eingewechselt, nachdem sich Dwayne Roloson früher im Spiel eine Knieverletzung zugezogen hatte und vom Eis musste. Patzer wie der von Conklin passieren immer mal wieder, aber der Zeitpunkt hätte nun wirklich nicht unpassender sein können und veranlasste Trainer Craig MacTavish dazu, für den Rest der Best-of-Seven-Serie Jussi Markkanen anstelle von Conklin zu vertrauen. Bei Sportwetten hatten die Oilers durchaus gute Chancen auf die Trophäe und Mac-T ist sich bis heute sicher, dass er den Stanley Cup mit Roloson im Kasten gewonnen hätte.

4. Keith Ballard zieht Tomas Vokoun eins mit dem Schläger über

Zwar sind Eishockey-Spieler für ihre Wutausbrüche bekannt, doch was sich Keith Ballard von den Florida Panthers leistete, geht auf keine Kuhhaut. Ballard hatte seinem Torhüter am Kopf getroffen, als er seinen Schläger nach einem Gegentor wutentbrannt gegen das Gehäuse donnern wollte. Auch wenn TV-Bilder danach aussehen, als wäre es ein gezieltes Attentat auf Vokoun gewesen, handelte es dabei um ein wirklich schmerzliches Missgeschick.

3. Tommy Salos schlimmstes Gegentor

Zwar ist dieser Fauxpas nicht in einem NHL-Spiel passiert, aber immerhin war ein NHL-Profi darin involviert. Tommy Salo wird diesen Abend wohl nie vergessen. Bei den olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City lag der damalige Goalie der Edmondon Oilers im Viertelfinale mit Schweden mit 3:1 gegen Weißrussland in Führung. Schweden dominierte das Spiel, aber der weißrussische Torhüter Andrei Mezin hatte einen glänzenden Tag erwischt und hielt seine Farben im Rennen. Weißrussland konnte mit einer beherzten Leistung schließlich zum 3:3 ausgleichen. Was dann passierte, ist eine der bizarrsten Szenen im Eishockey-Sport. Vladimir Kopat feuerte den Puck von der Mitte Richtung Tor. Salo gelang es nicht, den Puck zu fangen und dieser prallte von seinem Kopf ins Netz. Das bedeute das Siegtor für Weißrussland und das Aus für Schweden.

2. Patrick Stefan vergeigt vor leerem Tor

Das Spiel war eigentlich schon zu Ende. Patrick Stefan schnappt sich elf Sekunden vor Schluss den Puck und muss ihn nur noch im leeren Tor unterbrechen. Allerdings hatte Stefan seine Augen nicht auf den Puck gerichtet und verpasste den Abschluss und landete auf dem Hosenboden. Kann passieren, aber was dann geschah, war umso ärgerlicher. In der kurzen restlichen Spielzeit gelang es den Oilers den Puck über das ganze Spielfeld zu führen und den Konter erfolgreich zu Ende zu spielen.

1. Steve Smith’s unglücklichster Moment

Den unglücklichsten Moment aber erlebte Steve Smith. Über seine gesamte Karriere hinweg war er eigentlich ein mehr als brauchbarer Verteidiger. Im Spiel Sieben der Conference Finals gegen Calgary unterlief dem Edmonton-Spieler aber wohl der folgenschwerste Patzer der NHL-Geschichte: Beim Stand von 2:2 holte sich Smith den Puck hinterm Netz und versuchte, ihn aus der Gefahrenzone zu schießen. Unglücklicherweise schoss er dabei an die Kufe von Grant Fuhr, wovon der Puck ins eigene Tor abprallte. Edmonton konnte sich davon nicht erholen und Calgary zog ins Finale des Stanley Cups ein.

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