Eisspeedway – Motorräder auf dem Eis

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Vom 03. bis zum 06. März 2016 wurde das 43. Eisspeedway Berlin ausgetragen. Am Donnerstag fand erst die Deutsche Meisterschaft, an den Wochenendtagen dann zusätzlich noch WM-Läufe im Horst-Dohm-Eisstadion statt. Unter den Teilnehmern war auch der erfolgreichste deutsche Eisspeedway Sportler aus Deutschland, Günther Bauer. Der 44-jährige Serienmeister kämpfe mit seinem Sohn Luca um den Deutschen Meistertitel. Eisspeedway ist Motorsport auf dem Eis. An den Reifen sind rund 350 Spikes angebracht, um den Grip auf der Eisfläche zu gewährleisten. Ausrichter vom 43. Eisspeedway Berlin war die Eisspeedwayunion Berlin.

Eisspeedway – 130 km/h in der Spitze

Motorräder auf dem Eis – das hört sich verrückt an und ist es auch ein wenig. Denn mit 130 Stundenkilometern in der Spitze über das Eis „rutschen“ – das ist nichts für schwache Nerven, zumal die Motorräder nicht einmal über Bremsen verfügen. Damit es keine komplette Rutschpartie wird, sind die Reifen der Fahrzeuge mit Spikes versehen. Diese müssen die Fahrer eigenhändig in die Reifen schrauben, denn Eisspeedway ist nach wie vor eine Randsportart. Eine professionelle Industrie gibt es nicht hinter dem Sport. Während es in Ländern wie Russland echte Profifahrer gibt, wird der Sport in Deutschland auf reiner Amateurbasis betrieben. Selbst der erfolgreichste deutsche Fahrer, Günther Bauer, arbeitet in den Sommermonaten noch als Greenkeeper und kann nicht von der Sportart leben.

Günther Bauer ist der erfolgreichste deutsche Sportler in Sachen Eisspeedway
Günther Bauer ist der erfolgreichste deutsche Sportler in Sachen Eisspeedway

Günther Bauer im Duell mit seinem Sohn

Günther Bauer hat in seiner Karriere fast alles erreicht. Er ist mehrfacher Deutscher Meister, hat einige Titel bei Weltmeisterschaften gewonnen. Doch seit knapp 2 Jahren hat er noch zusätzliche Konkurrenz bekommen – und das sogar aus der eigenen Familie! Denn Sohn Luca, 17 Jahre, will in die Fußstapfen des Vaters treten und hat offensichtlich auch dessen Talent geerbt. Bei der Europameisterschaft diesen Jahres belegt Luca Bauer einen guten 7. Platz und entwickelt sich stetig weiter. Beim 43. Berliner Eisspeedway wollte er nun seinem Vater den Meistertitel streitig machen.

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