Finswimming – Delfin statt Meerjungfrau

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Finswimming – oder zu deutsch Flossenschwimmen – ist die schnellste Schwimmsportart der Welt, die auf eigener Muskelkraft basiert: Geschwindigkeiten bis 12 km/h sind hier möglich! Obwohl der Begriff „Schwimmsportart“ gar nicht zu einhundert Prozent treffend ist, denn offiziell gehört Finswimming zu den Tauchsportarten. Was macht das Flossenschwimmen so besonders? Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es bei der Sportart ein Hilfsmittel: die sogenannte Monoflosse. In diese Monoflosse müssen die Sportler beide Füße unterbringen, womit sie auf den ersten Blick ein wenig einer Meerjungfrau ähneln. Die Bewegung, die beim Flossenschwimmen ausgeführt wird, erinnert aber mehr an einen Delfin. Nur durch die Monoflosse und den speziellen Bewegungsablauf sind die hohen Geschwindigkeiten beim Finswimming möglich.

Finswimming – Geschwindigkeit und Eleganz

Schaut man sich den voll ausgestatteten Sportler beim Finswimming so an, denkt man zwangsweise an eine Meerjungfrau. Das liegt vor allem an der großen Monoflosse, die die Beine und Füße quasi zu einer Einheit verschmelzen lässt. Nur der Schnorchel trübt die Vorstellung von Arielle. Sobald die Flossenschwimmer allerdings im Wasser ihre Kreise ziehen, denkt keiner mehr an Meerjungfrauen. Das liegt zum einen an der enormen Geschwindigkeit und zum anderen auch an der Bewegung. Der Bewegungsablauf beim Finswimming ist extrem rhythmisch und elegant und wohl am ehesten mit dem eines Delfins zu vergleichen.

Monoflosse und Schnorchel - die Ausrüstung beim Finswimming
Monoflosse und Schnorchel – die Ausrüstung beim Finswimming

Finswimming – schnellste Schwimmsportart der Welt

In den Sprintdistanzen sind beim Finswimming bis zu 12 km/h möglich. Damit ist der Sport die schnellste Schwimmform der Welt, die auf eigener Muskelkraft basiert. Offiziell gehört Finswimming allerdings zu den Tauchsportarten. Das liegt auch daran, dass je nach Distanz – es gibt Strecken zwischen 50 und 1500 Metern – auch Druckluftflaschen eingesetzt werden und die Sportler die ganze Zeit unter Wasser sind.

Finswimming – Szene in Deutschland wächst

Finswimming gehört in Deutschland und der Welt noch zu den Randsportarten. Versuche das Flossenschwimmen als olympische Disziplin einzuführen, waren bisher nicht von Erfolg gekrönt. Vor allem in den osteuropäischen Ländern wird Flossenschwimmen auf hohem Niveau betrieben und stark durch den Staat gefördert. Davon ist man in Deutschland zwar noch weit entfernt, aber trotzdem konnte sich die deutsche Finnswimming-Szene in den letzten Jahren international etablieren. Beispielsweise konnte die deutsche Männerstaffel vor 2 Jahren Gold bei der Weltmeisterschaft gewinnen, Weltrekord inklusive. In Berlin bietet beispielweise der TC fez Finswimming im Sportverein an.

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