Fitnesstracker: Auch im Betriebssport ideale Unterstützung

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Das Thema Betriebssport ist in den letzten Jahren wieder auf mehr Interesse gestoßen. Mittlerweile wird laut Schätzungen davon ausgegangen, dass etwa 390.000 Arbeitnehmer von entsprechenden Angeboten profitieren. Zu den Vorteilen, welche der Betriebssport zu bieten hat, gehört die Bewegung als Ausgleich zum Job im Büro. Verspannungen oder Rückenschmerzen sind durch das lange Sitzen hier leider an der Tagesordnung. Aus Sicht der Unternehmen sorgt der Ausgleich für gesunde Mitarbeiter – was sich am Ende positiv auf deren Fehlzeiten auswirkt.

Und natürlich ist Sport auf der einen Seite Stresskiller, verbindet auf der anderen Seite Kollegen miteinander. Befürworter sehen im Betriebssport daher eine Möglichkeit, um die Attraktivität des eigenen Unternehmens zu stärken. Einfach nur Sport treiben – egal, ob in der Freizeit oder in Arbeitspausen – reicht vielen Beschäftigten heute nicht mehr. Dank Fitnesstracker lassen sich Puls, Anstrengung und die verbrauchten Kalorien messen. Ist deren Unterstützung auch beim Betriebssport sinnvoll? Und wo haben die Fitnessarmbänder ihre Grenzen?

Fitnesstracker: Armband oder Smartwatch?

Fitnesstracker sind inzwischen sehr weit verbreitet. Das Grundkonzept – also die Aufzeichnung relevanter Daten wie der Herzfrequenz (HF) – ist keineswegs eine moderne Erfindung. Die auch als Activity Tracker oder Wearables bezeichneten Geräte sind letztlich eine Weiterentwicklung dieses Ansatzes. Verfolgt wird damit das Ziel, Bioparameter aufzuzeichnen, um so ein zielgerichtetes Training zu erreichen.

Mittlerweile existieren verschiedenste Produkte. Bei einigen Geräten konzentrieren sich die Hersteller konsequent nur auf die Aufzeichnung relevanter Daten, zu denen:

  • Herzfrequenz
  • Schrittzahl
  • Schlafqualität
  • Energieverbrauch

gehören können. Diese Form der Datenlogger werden als Fitnessarmbänder bezeichnet. Durch die kabellose Verbindung zu einer Schnittstelle wie dem Smartphone lassen sich die Daten in eine App auslesen und auswerten.

Inzwischen haben Hersteller verschiedene Geräte entwickelt, die weitere Funktionen integrieren. So lassen sich auf den Geräten eigene Apps installieren, Nachrichten lesen und empfangen sowie weitere Funktionen nutzen. Bei entsprechender Form liegt die Assoziation zur Armbanduhr nahe, weshalb ein Teil der Fitnesstracker eine ausgeprägte Nähe zur Smartwatch mitbringt. Dazwischen sind die Übergänge fließend.

Was können heute Activity Tracker

Auf den ersten Blick ist der Einsatz eines Fitnesstrackers nur sinnvoll, wenn leistungsorientiert Sport getrieben wird. Beispiele sind Sportarten, in denen es auf Ausdauer ankommt – wie zum Beispiel im Fußball oder der Leichtathletik. Athleten, auf welche Sportfans zum Spaß Wetten platzieren und mit Tools die Quoten berechnen, nutzen diese Tracker zur Optimierung des Trainings.

Aber: Activity Tracker bewähren sich auch im Freizeitbereich bzw. beim Betriebssport. Ausschlaggebend sind hierfür die Funktionen. Über die Herzfrequenz wird zum Beispiel die Intensität gesteuert. Da es beim Betriebssport nicht um das Erzielen sportlicher Höchstleistungen geht, sind die Tracker ein Hilfsmittel zur Kontrolle. Zusätzlich werten die Tracker auch die Schrittzahl aus. Ein hilfreiches Feature – über das nur Tracker mit GPS-Modul verfügen – ist die Abbildung der zurückgelegten Strecke über eine Karte. Parallel geben Daten zur Schlafqualität wichtige Hinweise in Bezug auf mögliche Schlafprobleme, die zum Beispiel durch Stress entstehen können.

Moderne Fitnesstracker sind mehr als reine Datenlogger. Das Tragen am Handgelenk und eine simple Bedienung erleichtern das Aufzeichnen verschiedener Werte zur Menge der aufgenommenen Flüssigkeit und so weiter. Wo liegt hier der Vorteil der Tracker? Die Fitnessarmbänder zeigen so, ob der Träger eventuell zu wenig trinkt oder wie hoch der Kaffeekonsum ist.

Die Grenzen der Fitnessarmbänder

Die Aufzeichnung von Puls bzw. Herzfrequenz usw. hat sich zuerst im Leistungssportbereich etabliert. Über die Activity Tracker stehen diese Funktionen auch dem Breiten- und Betriebssport zur Verfügung. Wer sich für das Tragen der Tracker entscheidet, kann die körperliche Aktivität über 24 Stunden messen und erfährt so mehr über das eigene Bewegungsprofil.

In der Praxis zeigen sich mitunter aber starke Unterschiede in Bezug auf die Genauigkeit. Diese entstehen unter anderem durch die Qualität der Geräte. Während ein Teil der Tracker sehr zuverlässig beispielsweise die Schrittzahl feststellt, sind die Fehlertoleranzen bei anderen Geräten wesentlich höher. Und auch die Genauigkeit in der Aufzeichnung der Herzfrequenz ist nicht überall optimal.

Fazit: Fitnesstracker eignen sich auch für den Betriebssport

Beim Betriebssport steht nicht leistungsorientiertes Training, sondern Gesundheitsförderung durch Bewegung im Mittelpunkt. Dieser Ansatz rechtfertigt durchaus den Einsatz von Fitnesstrackern. Schließlich erlauben diese eine durchgehende Kontrolle der Herzfrequenz – und damit der Intensität. Auf diese Weise lässt sich die Belastung im Betriebssport zielgerichtet steuern. Und natürlich sind die Tracker auch darüber hinaus hilfreich, wenn es um einen gesünderen Lebensstil geht. Allerdings muss an diesem Punkt auch klar sein, dass die Geräte Schwachstellen haben können.

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