Verena Schott – Berliner Gesichter für Rio

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Verena Schott gehört zu den erfolgreichsten paralympsichen Schwimmerinnen aus Deutschland. Bei den Paralympics 2012 in London hat sie über die 200 Meter Lagen die Silbermedaille gewonnen. Hinzu kommt ein Weltmeistertitel aus dem Jahr 2015 über 100 Meter Brust – den sie im übrigen quasi direkt nach ihrer Babypause gewonnen hat. Verena Schott ist zweifache Mutter. Seit der Geburt ihrer 2 Söhne ist das Schwimmen nicht mehr ihr reiner Lebensmittelpunkt. Aber der Hunger auf Erfolge ist nach wie vor vorhanden. Dementsprechend hat die Schwimmerin das nächste große Ziel schon klar vor Augen: die Teilnahme an den Paralympsischen Spielen 2016 in Rio. Am liebsten würde Verena Schott dort ihre Trophäensammlung noch etwas erweitern.

Verena Schott – Rio 2016 ist das Ziel

Leistungssportler, Mutter und Studentin – der tägliche Ablaufplan bei Verena Schott ist prall gefüllt. „Eigentlich gibt es nie eine Pause.“ sagt die Weltmeisterin über ihre Pflichten in und neben dem Schwimmbecken. Zwar stehen auch ihr Fördergelder zu, um ihr Leben bewältigen zu können und für diese ist Verena Schott auch dankbar, trotzdem „ist das Geld natürlich nicht ausreichend“ stellt sie fest, wohl wissend, dass diese Problematik nicht nur beim paralympischen Schwimmen besteht. Aber von äußeren Umständen lässt sich Verena Schott eh nicht aufhalten. Auch nach ihrem Unfall im Jahr 2002, seitdem sie auf einen Rollstuhl angewiesen ist, wollte Verena Schott sofort wieder ins Schwimmbecken. Heute sind das Schwimmen und die Familie der Lebensmittelpunkt der Weltmeisterin. Ihr gelingt es beide Facetten miteinander zu verbinden, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen: die Teilnahme an den Paralympsichen Spielen in Rio 2016.

Verena_Schott will zu den Paralympics in Rio
Verena Schott will zu den Paralympics in Rio

Ein Team – ein Ziel: die Olympischen Spiele in Rio 2016

Zeit für Rio“ – so lautet der Name der Kampagne, die der Olympiastützpunkt Berlin ins Leben gerufen hat, um seine Topathleten bestmöglich auf die Olympischen Spiele in Rio 2016 vorzubereiten. Insgesamt 60 Sportler, die in Berlin trainieren, kommen für den großen Auftritt bei der Olympiade in Frage. Um dieses Ziel zu erreichen – die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio – müssen die Sportler Unvorstellbares leisten. Neben dem stundenlangen Training müssen die Athleten meist noch ein Studium oder einen Beruf nebenbei bewältigen. Denn die meisten Sportler können nicht von ihrem Sport leben. Oft kommt mit Training, Beruf, Studium oder Ausbildung eine 60-Stunden-Woche zusammen.

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