Iaido – die Kunst des Schwertziehens

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Vom 23. bis 25. Oktober 2015 wurde die Europameisterschaft im Iaido ausgetragen. Rund 300 Sportler aus 22 Nationen fanden sich dazu im Sportforum Hohenschönhausen ein. Iaido kann man als „Kunst der Schwertziehens“ beschreiben. Es geht darum, die Waffe schnellstmöglich einsatzbereit zu bekommen. Iaido stammt aus Japan und wurde dort einst von den Samurai entwickelt. Allerdings geht es beim Ausüben der Sportart nicht nur um körperliche Aktivität, auch die Schulung des Geistes spielt beim Iaido eine große Rolle. In Deutschland gibt es rund 500 Sportler, die in 40 Sportvereinen aktiv sind.

Iaido Europameisterschaft in Berlin mit Rekordteilnehmerzahl

Fast 300 Sportler aus 22 Nationen – das gab es bei einer Iaido Europameisterschaft in Deutschland noch nie! Die Rekordteilnehmerzahl ist wohl der wachsenden Szene und den perfekten Bedingungen im Sportforum Hohenschönhausen zu verdanken. Alle Sportler zückten wieder einmal ihre Schwerter, allerdings nicht für den direkten Zweikampf, sondern für die Kata. Eine Kata beschreibt einen Formenlauf, bei dem die Sportler gegen einen imaginären Gegner kämpfen. Das tun sie bei der Europameisterschaft im paarweise. Die Punktrichter bewerten die Ausführungen der Sportler und ermitteln so den Sieger. Diese Herangehensweise ist beim Iaido üblich. Zwar gibt es auch direkte Zweikämpfe, allerdings nur zu Trainingszwecken und ohne scharfe Waffen.

Iaido - das ist die Kunst des "schwertziehens"
Iaido – das ist die Kunst des „Schwertziehens“

Iaido – die Kunst des Schwertziehens

Iaido wurde in Japan von den Samurai entwickelt. Ziel ist es, das Schwert so zu ziehen, dass man es schnellstmöglich als Waffe einsetzen könnte. Zwar spielt die Verteidigung bei der Kampfkunst eine große Rolle, aber ebenso wichtig ist die Schulung vom Geist. Iaido versteht sich auch als Weg ein besserer Mensch zu werden und sich selbst kennen zu lernen. Deswegen sind die Großmeister beim Iaido meist auch schon in höheren Altersklassen angesiedelt. Die körperliche Fitness ist nicht entscheidend, viel mehr die Selbstdisziplin, die Erfahrung und das Einschätzen der eigenen Fähigkeiten. In Deutschland ist Iaido noch eine relativ exotische Sportart. In gut 40 Sportvereinen betreiben um die 500 Sportler die Kampfkunst.

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