Berlin Open im Disc Golf

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Die Berlin Open im Disc Golf kann man getrost als Traditionsturnier bezeichnen: zum insgesamt 27. mal wurden sie im Jahr 2014 ausgetragen. Tradition – hört sich erst einmal lustig an, denn schließlich wissen die meisten überhaupt nicht, was Disc Golf überhaupt ist. Einfach erklärt ist die Sportart eine abgewandelte Form vom Golf. Allerdings wird hier nicht mit Bällen gespielt, sondern mit Frisbee-Scheiben. Außerdem geht es beim Disc Golf nicht darum in Löcher zu treffen, sondern in Körbe. Ansonsten sind die Regeln dem herkömmlichen Golf ziemlich ähnlich: wer weniger Würfe bis ins Ziel benötigt, gewinnt den Wettkampf. Obwohl die Disc Golf Szene in Deutschland und vor allem in Berlin recht überschaubar ist, bringt das Land mehr und mehr erfolgreiche Athleten hervor. Einer von ihnen ist Simon Lizotte. Der Disc Golfer aus Bremen ist der einzige Spieler aus Europa, der sogar vom Betreiben der Sportart leben kann. Auch Simon Lizotte kam in diesem Jahr wieder zu den Berlin Open im Disc Golf, wie 100 andere Sportler aus 10 Nationen auch.

Berlin Open im Disc Golf – das Happening in der Region

In Berlin und Umland ist die Disc Golf Szene relativ überschaubar. Die Zahl der Aktiven liegt wohl im unteren dreistelligen Bereich. Auch große Turniere oder Sportvereine sucht man im Raum Berlin vergeblich. Da sind die Berlin Open im Disc Golf jeder Jahr aufs Neue der große Anlaufpunkt für alle Spieler aus Deutschland. Die Beliebtheit der Veranstaltung ist aber nicht nur auf die geringe Zahl an Events zurückzuführen. Die Berlin Open im Disc Golf überzeugen durch eine perfekte Organisation und eine anspruchsvolle Strecke. Deswegen kommen auch regelmäßig Spieler aus dem Ausland nach Berlin, um an den Berlin Open teilzunehmen. Manch einer kann sogar von der Sportart leben. Zum Beispiel Simon Lizotte aus Bremen. Er ist das ganze Jahr weltweit unterwegs, um an verschiedenen Events teilzunehmen. Die Berlin Open im Discgolf sind aber, laut eigener Aussage, jedes Jahr aufs Neue ein echtes Highlight im Jahreskalender.

Disc Golf – Frisbee meets Golf

Wie der Name schon vermuten lässt, treffen beim Disc Golf 2 Sportarten aufeinander: Frisbee und Golf. Das Spielgerät ist beim Disc Golf nicht Ball und Schläger, sondern eine Wurfscheibe, wie man sie vom Frisbee im Park kennt. Zumindest auf den ersten Blick, denn natürlich sind die Scheiben beim Disc Golf weitaus professioneller verarbeitet und es gibt für verschiedene Distanzen auch unterschiedliche Frisbees. Mit den Wurfscheiben versucht man dann „einzulochen“, allerdings nicht in Löcher, sondern in etwas größere Körbe. Diese Körbe stehen meist mehrere hundert Meter von den Sportlern entfernt, ein „Hole-In-One“ gibt es daher auch beim Disc Golf eher selten. Vielmehr setzt sich der Athlet durch, der die wenigsten Versuche vom Startpunkt bis zum „Einlochen“ benötigt.

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