So sieht die richtige Ernährung vor und nach dem Training aus

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Inzwischen wissen die meisten Kraftsportler um die große Bedeutung der richtigen Ernährung. Doch während die allgemeinen Grundsätze oft durchgekaut wurden, fällt der Blick nur selten auf das Zeitfenster direkt vor und nach dem Training. Doch genau hier wird mit der richtigen Ernährung die Grundlage für die nächste Steigerung der Leistung gelegt. Worauf es bei der richtigen Planung ankommt, das klären wir hier in diesem Artikel.

Den Körper richtig vorbereiten

Das Essen vor dem Training dient in erster Linie dazu, den Körper richtig auf die ihm bevorstehende Belastung vorzubereiten. Per se ist es wichtig, dass genug Energie für das anstrengende Training zur Verfügung steht. Hier bietet sich eine ausgewogene Mahlzeit mit einem soliden Verhältnis von Eiweiß und Kohlenhydraten an. Zugleich ist darauf zu achten, dass die Energiemenge dazu geeignet ist, um den eigenen Bedarf pro Tag schlussendlich zu decken.

Experten empfehlen, die letzte Mahlzeit vor dem Training etwa zwei Stunden im Vorfeld zu sich zu nehmen. Auf diese Art und Weise ist dafür gesorgt, dass das Essen während des Sports nicht zu schwer im Magen liegt. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, die Energie genau zum richtigen Zeitpunkt aufzunehmen. So ist es noch leichter möglich, den nächsten wirksamen Reiz im Training zu setzen.

Wer dies noch weiter vereinfachen und zusätzliche Prozent herauskitzeln möchte, kann zu einem Pre-Workout-Shake greifen, wie er zum Beispiel von Gym Nutrition angeboten wird. Auf diese Weise fällt es noch leichter, die benötigten Nährstoffe genau im richtigen Maß zu sich zu nehmen.

Bild von Deborah Breen Whiting auf Pixabay

Protein nach erfolgreichem Training

Eiweiß ist der wichtige Baustein, der nach dem Training für die Reparatur und en Aufbau der Muskulatur benötigt wird. Doch viele Kraftsportler achten nicht genau genug darauf, wann sie diesen so wichtigen Nährstoff zu sich nehmen. Entscheidend ist vor allem das Spektrum an essentiellen Aminosäuren, auch EAA genannt, die der Körper zum Aufbau der Muskulatur benötigt. Darüber hinaus können auch BCAAs sinnvoll eingesetzt werden, um nach dem Training den richtigen Effekt zu erzielen.

Während diese Strategie vor allen Dingen auf den schnellen Aufbau von Muskulatur abzielt, müssen jene andere Schwerpunkte setzen, welche ihr Körpergewicht reduzieren möchten. Für sie ist es wichtig, den Nachbrenneffekt nach dem Training optimal zu nutzen. Je intensiver das Training war, zum Beispiel durch einen Personal Coach, desto besser. Zu diesem Zweck hilft es, nun erst einmal keine weitere Nahrung zu sich zu nehmen. Nach der aktuellen Kenntnis aus der Welt der Sportmedizin hält dieses Zeitfenster rund zwei Stunden lang an. Im Anschluss bietet sich dann wieder die Möglichkeit, mit den Mahlzeiten des Tages fortzufahren.

Erfolge sind stets langfristig

Doch wie kann nun sichergestellt werden, dass die persönliche Strategie wirklich zu den gewünschten Erfolgen führt? Hier ist es wichtig, einen langen Atem zu bewahren. Denn die Wirksamkeit dieser Methode zeigt sich erst nach Wochen oder gar Monaten. Wer deshalb allzu früh die Flinte ins Korn wirft, macht all die anfänglichen Erfolge wieder zunichte, die sich eigentlich schon angedeutet hatten. Besser ist es deshalb, den eigenen Weg weiter fortzusetzen und die langfristige Perspektive zu wahren. Wer das Krafttraining als langen Prozess begreift, bei dem immer noch die nächste Steigerung der Leistung möglich sein wird, lässt sich nicht so schnell von der anfänglichen Anstrengung beunruhigen.

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